Last NEWS +++ LAST NEWS +++ LAST NEWS
Arbeitslosigkeit - Pflegeausbildung
Die Nachfrage an Schulungen und Weiterbildung ist sehr hoch, aber es gibt Engpässe.
02. Februar 2010, 17:15
Karl Heinz Snobe im Gespräch mit dem ORF:
Wartezeiten im Pflege- und Handwerksbereich!
Die Chance, am Arbeitsmarkt zu bestehen, erhöhe sich durch eine Schulung in jedem Fall, sagt Snobe: "50 Prozent aller Schulungsteilnehmer sind Personen, die keine formale Ausbildung haben. Hier ist Qualifizierung jedenfalls sinnvoll."
Die Dauer der Schulungen reicht von zwei Monaten bis zu zwei Jahren - zum Beispiel im Falle einer Facharbeiterausbildung. Mittlerweile kommt es durch den Ansturm teilweise zu Wartezeiten,
im Pflegebereich und im Handwerksbereich können es derzeit zwei bis drei Monate sein.
AMS-Schulungen: Sechs von zehn finden Job
Derzeit sind in Österreich so viele Menschen in AMS-Schulungen wie noch nie - 11.000 sind es allein in der Steiermark. Das AMS verweist auf die Statistik und betont, dass 60 Prozent der Teilnehmer später wieder einen Job finden.
AMS: Kein Beschönigungsinstrument
Schulungsteilnehmer gelten offiziell nicht als arbeitslos - andernfalls hätte die steirische Arbeitslosenstatistik im Jänner nicht rund 50.000, sondern über 61.000 Jobsuchende ausgewiesen. Die Schulungen seien aber weit mehr als ein Beschönigungsinstrument, sagt der Chef des AMS Steiermark, Karl Heinz Snobe:
"Über 60 Prozent finden nach diesen Ausbildungen des Arbeitsmarktservice innerhalb von sechs Monaten einen Arbeitsplatz und stehen wieder in Beschäftigung."
Quelle: http://steiermark.orf.at/stories/420296/
Fotos: Fuchs / APA / AMS-Stmk.

Zur Person: Karl Heinz Snobe ist Landesgeschäftsführer des AMS Steiermark
(Bild: AMS/APA)
Kommentare
Es wurden noch keine Kommentare gepostet!



